Donnerstag, 14. Juni 2018

Unser Steingarten ist fertig!

Puh, das war ganz schön viel Arbeit. Aber nun ist es geschafft - der alpine Steingarten ist vorerst (- warum vorerst? - das erzählen wir euch am Ende des Berichtes) fertig. Und wir sind stolz! Stolz, weil das ganz schön viel Arbeit war, stolz, weil viele Schülerinnen und Schüler geholfen haben und schlussendlich stolz, weil wir einen Lebensraum für Pflanzen und Tiere geschaffen haben.

In den letzten Posts hier (Beginn), hier und hier haben wir ja über alle Fortschritte berichtet. Heute möchten wir euch abschließend informieren.

Aber ein kleiner Rückblick muss sein:

Die Planung des Steingartens begann bereits im letzten Jahr. Wir haben viel recherchiert - was muss vorbereitet werden? - welche Steine können wir nutzen, wie viele Tonnen benötigt man überhaupt und wo bekommen wir diese her? - welche Pflanzen gibt es in den Alpen und wo kann man diese kaufen? - was muss man generell beim Bau eines alpinen Steingartens beachten?



Das waren ganz schön viele Fragen und wir hatten glücklicherweise eine Menge Hilfe. Ein Vater eines Siebtklässlers hat uns vor Beginn allgemein beraten, das Grünflächenamt hat uns netterweise mit einem kleinen Bagger die Grundfläche ausgekoffert, unser HausmeisterInnen - Team hat ununterbrochen mit Rat und Tat zur Seite gestanden, Frau Grandi vom Steinbruch Grandi *klick in Herdecke hat uns bei der Auswahl der Steine geholfen und uns bei der benötigten Menge optimal beraten und Hr. Drippe von der Castroper Gärtnerei Drippe *klick hat uns bezüglich der Bepflanzung mit fachlichem Rat zur Seite gestanden. Dafür möchten wir uns bei allen Beteiligten herzlich bedanken.



Bedanken möchten wir uns aber auch bei allen Schülerinnen und Schülern unterschiedlichster Jahrgangsstufen, welche einen Großteil der körperlichen Arbeit erledigt haben. So ein Stein kann eine ganze Menge wiegen und da haben die OberstufenschülerInnen uns wirklich tatkräftig unterstützt. Aber auch das Verteilen der kleineren Steine hätten wir Schulgartenkids nicht alleine geschafft. 14 Tonnen Steine sind doch ganz schön viel!!!


Nachdem jeder große Stein seinen finalen Platz gefunden hatte, konnten die kleineren Steine verteilt werden. Eimerweise wurden sie von SchülerInnen unterschiedlichster Jahrgangsstufen verteilt. Lücken zwischen den großen Steinen wurden gefüllt und die ganze Fläche mit Steinen unterschiedlicher Körnung aufgefüllt. Die Fläche ähnelte immer mehr einem alpinen Lebensraum.



Letzten Montag dann war es endlich soweit - die Pflanzen konnten gesetzt werden. Hr. Drippe hat bei der Auswahl der Pflanzen geholfen und uns erläutert, dass man am besten immer drei Pflanzen der gleichen Art in unmittelbarer Nähe pflanzt. Daran haben wir uns dann auch gehalten und die Pflanzen zunächst auf der Fläche verteilt. Nachdem die Anordnung für gut befunden wurde, konnten sie eingepflanzt werden. Dabei wurde ein wenig Erde verteilt, die Pflanze jeweils gut in die Spalte zwischen den Steinen gedrückt und mit kleineren Steinen aufgefüllt. Alpine Pflanzen sind Überlebenskünstler und kommen mit wenig Erde aus. Beim Bepflanzen der Anlage haben wir schon einige Insekten gesehen, welche die Pflanzen besuchten - Schmetterlinge und Bienen haben sich zum Beispiel bereits auf den Blüten niedergelassen. Auch eine Menge Ameisen und ein paar Spinnen wurden schon gesichtet.





Nun sind alle Pflanzen eingepflanzt und wachsen hoffentlich gut an. Im nächsten Jahr haben sie sich dann sicherlich schon gut ausgebreitet. Unter den Pflanzen sind übrigens auch Enzian und Edelweiß - diese alpinen Pflanzen kennen zwar viele SchülerInnen vom Namen her, aber ERKENNEN können sie die wenigsten. Jetzt kann man sich die Pflanzen in unserem alpinen Steingarten anschauen.
(Memo an uns: Wir sollten noch Namensschilder basteln).




Zum Schluss noch ein paar Worte dazu, warum wir vorerst fertig sind. Wir haben mal wieder weitere Ideen. Ein kleiner Wasserlauf vom Steingarten zu unserem Teich wäre eine tolle Idee. Wir können uns gut vorstellen, dass dieser Bachlauf an der rechten Seite des Steingartens ergänzt werden könnte und mit einer solarbetriebenen Pumpe versehen wird. Das wäre echt toll. In diesem Jahr schaffen wir das nicht, zumal wir noch ordentliche Bänke bauen wollen, aber vielleicht nächstes Jahr?



Ihr seht, es gibt immer was zu tun bei uns im Schulgarten.
Ach ja, und nebenbei haben wir natürlich unsere bestehenden Projekte gepflegt - hier und da Unkraut entfernt, Himbeeren geerntet, unsere Schlauchkiste neu gestrichen und die Gartenanlage bewässert ...

Bis bald,
sonnige Grüße!



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